Meniskus

Meniskus

Die Menisci sind zwei halbmondförmige Scheiben, bestehend aus Faserknorpel, die im Kniegelenk als Stoßstämpfer und Lastverteiler wirken. Sei es durch einen Unfall, aber auch durch Gelenkabnützung, können die Menisci Schaden nehmen. Die so entstandenen Meniskusrisse können die Gelenkfunktion stören, den Gelenkknorpel schädigen oder unter Umständen das Gelenk sogar blockieren.
Moderne Operationsverfahren (Knopflochchirurgie/Arthroskopie) erlauben nun, nebst konservativer Therapie überaus schonend solche Meniskusrisse zu behandeln, da derartig störende Meniskusanteile zum Schutze des übrigen Kniegelenkknorpels entfernt gehören. Bei kapselnahen Rissen bietet sich obendrein die Meniskusnaht zum Erhalt des geschädigten Meniskus an. Die Nachbehandlung gestaltet sich in der Regel in Form von Schonung für etwa 14 Tage, bei Bedarf unter Zuhilfenahme von Stützkrücken mit laufender Physiotherapie. Nach Meniskusnaht bedarf es einer Knieschiene für 6 Wochen, sowie Krücken.

Teilresektion des Meniskus

Zunächst setzt der Operateur zwei kleine Hautschnitte an der Vorderseite des Knies. Durch einen wird das Arthroskop eingeführt, durch den anderen eine PassPort Kanüle eingesetzt. Der Meniskusriss wird dargestellt, und es wird eine Gewebeprobe entnommen. Wenn der Riss nicht repariert werden kann, wird das geschädigte Gewebe entfernt. Mit arthroskopischen Stanzen wird der Meniskuslappen gekappt. Mit einem Arthroskopie-Shaver werden Gewebereste entfernt. Dann werden die Meniskuskanten mit dem Shaver geglättet, so dass ausschließlich stabiles, gesundes Gewebe im Knie verbleit.

Animation zur Teilresektion des Meniskus

Animation zur Teilresektion des Meniskus

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